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MEINE GESPRÄCHE MIT ARMEN SEELEN
CHRISTIANA VERLAG

5. Auflage, 190 Seiten, 21 Abbildungen, Preis 14.70 CHF,
ISBN 3-7171-0748-8



www.christiana.ch

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"Meine Gespräche mit Armen Seelen" - Eugenie von der Leyen

Prinzessin Eugenie aus dem deutschen Fürstenhaus von der Leyen - mütterlicherseits entstammte sie dem Geschlecht der von Thurn und Taxis - war mit einer besonderen visionären Gabe "gesegnet". Von 1921 - 1929 hatte sie massiven Kontakt mit "Armen Seelen", also mit den Seelen verstorbener Menschen, die noch nicht in eine himmlische Seligkeit eingegangen waren. Diese Seelen waren somit keine verklärte Kopie ihres Leibes, den sie zu Lebzeiten bewohnten, sondern tieftraurige, oft auch heruntergekommene, in Lumpen gehüllte, ekelerregende Gestalten, die Ausdruck ihres verfehlten Lebens waren und ihren Leidenschaften entsprachen.
 
Diese Erscheinungen waren manchmal so intensiv, dass das Medium auf den ersten Blick oft nicht unterscheiden konnte, ob es nun einen lebenden Menschen oder die Seele eines Verstorbenen vor sich hatte.
 
Je nach der Schwere ihrer irdischen Verfehlungen mussten sich diese jenseitigen Wesen der bedauernswerten Prinzessin auch in scheußlichen Tiergestalten offenbaren, wodurch sie immer wieder in Ohnmacht fiel. Solche Vorstellungen wurden dann gelegentlich noch mit unerträglichem Lärm, mit Feuer und Sturm untermalt, also ein wirklich höllisches Szenario, dem sich Prinzessin Eugenie oft genug nur durch Flucht aus ihrem Zimmer in den Gang entziehen konnte, wo dann alles ruhig war.
 
Vor allem bei der "Neuvorstellung" von besonders tief gefallenen armen Seelen konnte die Prinzessin anfänglich oft nur ahnen und spüren, dass sich in ihrem Zimmer wieder etwas Schreckliches zusammenbraute, bis sie dann plötzlich von unheimlichen Nebelschwaden umgeben war. Durch vieles Bitten und Beten und Weihwasserspenden für diese Seele kristallisierte sich dann im Verlauf mehrerer nächtlicher "Besuche" eine tierische bzw. eine mehr oder weniger menschenähnliche Gestalt heraus, die aber noch lange weder ansprechbar, geschweige denn belehrbar war. Mit engelgleicher Geduld und Sanftmut versuchte die Prinzessin auf die Seelen einzureden, mit ihnen zu beten und ihnen das Evangelium vorzutragen.
 
Mit der Bereitschaft der Seelen, der Prinzessin zuzuhören und ihren Worten Glauben zu schenken, "verbesserte" sich deren Erscheinungsbild zusehends und es war ihnen dann auch möglich, sich wenigstens in Wortfetzen verständlich zu machen. Bis solch eine Seele jedoch endlich "im Licht" war und nicht mehr erscheinen musste, konnte es noch viele Wochen dauern.
 
Das Schlimme war, dass die Prinzessin nicht nur von einem Gast aus dem Jenseits Besuch erhielt, sonders dass mehrere gleichzeitig oft recht massiv von ihr Hilfe verlangten, was sie oft verzweifeln ließ und schwer an ihren Kräften zehrte.
 
Eugenie von der Leyen wurde nicht nur nachts, sondern auch immer wieder tagsüber von den jenseitig Seelen bestürmt. Das war für sie dann ganz besonders schlimm, wenn sie sich in Gesellschaft anderer Menschen befand, z. B. beim Essen. Denn ihre Umgebung wusste nichts von ihrer außersinnlichen Begabung und war deswegen immer wieder verwundert über ihr schlagartig verändertes Verhalten, wobei sie sich alle Mühe gab, sich nichts anmerken zu lassen. Lediglich Hunde, Katzen und Kleinkinder konnten mit ihr "sehen", was ihr wenigstens ein schwacher Trost war, denn oft genug zweifelte und verzweifelte sie an ihrer besonderen Gabe.
 
In dieser großen seelischen Not hatte sie sich dann auch ihrem Beichtvater, Herrn Sebastian Wieser anvertraut, der ihr Glauben schenkte und ihr auch nahe legte, ihre Visionen einem Tagebuch anzuvertrauen, auch um sich die Belastung von der Seele zu schreiben. Dieser aufgeschlossene Pfarrer sorgte dann auch für die Veröffentlichung dieses Tagebuches, obwohl die katholische Kirche in solchen Dingen äußerst zurückhaltend ist, zumal ja nach ihrer Lehre die Seelen der Verstorbenen bis zur Auferstehung am Jüngsten Tage in ihren Gräbern zu verbleiben haben.
 
Prinzessin von der Leyen war eine sehr fromme und freigebige Frau, die für alle immer ein Lächeln übrig hatte. Sie war äußerst einfach, demütig, gottergeben und half sogar den Bauern beim Heuen, wenn ein Gewitter im Anzug war. Sie arbeitete viel für die Missionen, stickte kirchliche Messgewänder und organisierte Sammlungen im Dorf, in dem sie sehr beliebt war. Sie war eine echte Christin der Tat und setzte das wichtigste Gebot Gottes "Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst" konsequent um, wobei sie auch in den jenseitigen "Armen Seelen" ihre "Nächsten" erkannte und sich für sie einsetzte und aufopferte, ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit.
 
 
 
Inhaltsverzeichnis (Auszug):

Die Klosterfrau
Die "Elf" und Pfarrer Schmuttermeier
Barbara und Thomas
Die alte Köchin Kreszenz und die Kindsmörderin
Schreiner Michel
Eine Menge Frauen und Männer
Kammerdiener Nikolaus
Die Frau im Hühnerhof
Der ermordete Schäfer Fritz.
In der Verlassenheit
Ein Ritter in der Rüstung
Zwei Schwestern, die Ärgernis gegeben haben
Adelgunde die Kindsmörderin
"Ich war zu irdisch gesinnt"
"Ich habe immer die Menschen entzweit"
Katharina 1680 gestorben
Heinz gewalttätig - durch Almosen gerettet
"Kannst du mir nichts vom Jenseits erzählen?"
Das "Gräuel"
"Wir wandeln alle in der Nacht"
"Die Qual lässt nach - die Strafe nicht"
Das "Gräuel" gibt sich zu erkennen
Domänenrat Fridolin Weiss erscheint
"Ich habe umsonst gelebt"
Die alte Lumpensammlerin.
"Ich bin in der Reinigung"
"Der geistige Hochmut hat mich einsam gemacht"
Ein Kindsmörder, den auch ein Kind sieht
Die Augenblicke gleich nach dem Tode
Der Affe ist Egolf von R ...
Eine Klosterfrau in Gestalt einer Schlange

 
 
 
 
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